Alle Schüler der Klassen 8,9 und 10 der Partnerschulen können ein regelmäßiges Nachmittagsangebot wahrnehmen. Davon ausgehend, dass Jugendliche nicht nur in forma-en Bildungszusammenhängen wie der Schule lernen, sondern auch in informellen und non-formalen Settings wird mit diesem Angebot eine bewusst non-formale Lernmöglichkeit zum Thema Berufsorientierung installiert.

Die sozialpädagogischen Angebote und Hilfeleistungen der Wunderbar versuchen, die Jugendlichen in ihrem gesamten sozialen Umfeld zu sehen. Qualifizierte Honorarmitarbeiter sind für Gespräche der Lebens- und Berufsplanung immer Ansprechpartner und stehen mit konkreter Unterstützung auch im Rahmen einer „Ausbildungsbrücke“ an einzelnen Vormittagen für Beratungsgespräche zur Verfügung in denen Informationen und Anregungen zur allgemeinen und beruflichen Lebensplanung, Orientierungshilfe bei Entscheidungen in persönlichen und beruflichen Angelegenheiten sowie Hilfen bei der Vermittlung in Ausbildungs-und Praktikumsstellen gegeben werden.


Ausgehend von einem akzeptierenden Ansatz setzen die Mitarbeiter bei den Ressourcen der SchülerInnen an und schaffen eine Vertrauensbasis, nicht zuletzt auch mit dem Ziel die Jugendlichen sozial zu stabilisieren. Durch die Regelmäßigkeit des Angebotes entsteht eine behutsame pädagogische Einflussnahme, die unserer Erfahrung nach auch die Jugendlichen erreicht, die aufgrund von negativer Selbststigmatisierung, Schulmüdigkeit und Perspektivlosigkeit nicht an den bereits vorhandenen Unterstützungsangeboten (z.B. Startklar) teilnehmen.


Die Wunderbar als offener Treff ist der wesentliche Bestandteil des Projektvorhabens. Siehe Wunderbar